Bei unseren ersten zwei Besuchen in Cork hat es bei mir nicht „Klick“ gemacht, sogar gar nicht. Aber diesmal war doch etwas anders…
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Intro und Reisebericht
Die Stadt ist groß – für irische Verhältnisse. Mit 222000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Irlands. Der Verkehr beim hereinfahren, herum fahren oder hindurch fahren ist entsprechend hektisch. Kein Spass.

Und die Stadt ist weitestgehend modern. Breite Straßen, große Kaufhäuser, viele Menschen, viel Hektik, viel Lärm, viel Verkehr.
Und das waren meine vorherrschenden Eindrücke beim ersten Besuch und beim zweiten auch: Viel Lärm – um Nichts…?

Aber unsere ersten zwei Besuche waren auch sehr kurz ausgefallen und damit hatten wir der Stadt wahrscheinlich keine echte Chance gegeben. Das wollten wir diesmal besser machen.
Während wir die letzten Male mit dem PKW in die Stadt hineingefahren sind, wollte ich das diesmal mit dem Wohnmobil nicht wiederholen.

Darum haben wir das große Gerät an einem großen Parkplatz am Rand der Stadt geparkt und sind mit dem bus hineingefahren – was für eine Wohltat!
Der Doppeldecker bringt uns zielgenau und völlig entspannt ins Zentrum. Das liegt übrigens auf einer Insel, die von zwei Armen des River Lee gebildet wird.

Am nördlichen River Lee steigen wir aus, ganz in der Nähe des Opernhauses. Da wir unterschiedliche Vorstellungen von unserem Stadtbesuch haben, zieht meine Frau ihrer Wege und ich auch.
Die Saint Patrick Street ist eine große, breite Einkaufsstraße mit vielen großen Kaufhäusern und sie führt tief in die Zentrumsinsel hinein. Laut, hektisch, trubelig, eigentlich nicht mein Ding.

Aber irgendwie auch interessant, denn die Menschen sind an diesem schönen, warmen Tag sehr positiv entspannt unterwegs. Ich ziehe an dem bunten Leben vorbei, an bunten Fassaden und an Fassaden, die schon bessere Zeiten gesehen haben. Es gibt ein paar historische Gebäude, aber die meisten sind modern – und damit leider nicht unbedingt schön.

Ein Stück weiter, an der Grand Parade stürze ich mich in den English Markt. Der Überdachte Markt aus Viktorianischer Zeit gehört sicher zu den wichtigeren Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Ganz zu Recht, wie ich meine. Es macht Spaß durch die Stände mit ihren Spezialitäten zu bummeln, einen Kaffe zu schlürfen und den Leuten beim Einkaufen zuzusehen.

Auf der Rückseite wird es klein: Kleine Innenstadt-Gassen, denen ich eine Weile folge, bis ich am südlichen River Lee ankomme: Die Grand Parade macht hier einen Bogen am Ufer. Es gibt schöne Plätze mit Bänken und mehrere kleine Brücken, die über den Fluß führen.

Eine davon führt mich in Richtung der Saint Fin Barre`s Cathedral, deren hohe Türme schon von weitem zu sehen ist.
Das ist übrigens nicht die Kathedrale mit bunten Häusern davor, die du auf ganz vielen Fotos in den sozialen Medien findest. Letztere steht in Cobh, dem Hafen von Cork. Wir sind hier nicht am Meer, sondern in der Innenstadt, am Fluss Lee.

Neben der Kathedrale steht das Elizabeth Fort trutzig auf einer Anhöhe. Das Fort stammt aus dem 17. Jahrhundert und blickte von aussen auf die Mauern der mittelalterlichen Stadt.
Die Mauern sind mittlerweile verschwunden, die mittelalterliche Stadt auch, aber das große Fort steht noch und kann besichtigt werden. Ebenso wie die Kathedrale, die aber leider gerade geschlossen war, als ich kam.

Dafür habe ich ich in dem netten Garten der Kathedrale ein bisschen umgesehen und bin dann am Flussufer eine Weile weiter spaziert. Idyllisch!
Es gibt grüne Inseln inmitten der großen Stadt und immer wieder hübsche Ecken zu entdecken.

An der schönen Holy Trinity Church vorbei geht es wieder auf die Insel und die Gassen der Altstadt zurück zur Busstation.
Meine Frau hat ihren Cork-Aufenthalt diesmal genossen – und ich auch.

Hilfreiche Links zur Reiseplanung
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Vielen Dank für deine Unterstützung dieses kleinen Reiseblogs – und viel Spaß beim Lesen!

Fazit
Es lohnt sich das Auto am Stadtrand auf einem Park&Ride Parkplatz abzustellen und mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren. So spart man sich den Stress des Stadtverkehrs und der Parkplatzsuche in der Innenstadt.

Die Innenstadt hat mehrere Gesichter: Es gibt die trubeligen Kaufhaus-Straßen und es gibt die kleinen Gassen ohne Verkehr.
Der English Market ist ein Must-See, aber auch das Ufer des südlichen River Lee hat mir gut gefallen. Erkunde die Stadt einfach nach deinem Geschmack. Alle infos zu Sehenswürdigkeiten findest du hier: https://www.corkcity.ie/en/things-to-do/attractions/.

Wichtig ist es, genug Zeit mitzubringen. Ein paar Stunden sind Minimum, ein ganzer Tag verstreicht auch schnell. Uns hat die Stadt mit Zeit und Ruhe gut gefallen, weil man einfach die Ecken entdecken kann, die einem zusagen.
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Kommen bald…
Bildnachweis Titelbild: Am River Lee mit Blick auf die Kathedrale von Cork (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)