Cork: Liebe auf den zweiten Blick..?

Bei unseren ersten zwei Besuchen in Cork hat es bei mir nicht „Klick“ gemacht, sogar gar nicht. Aber diesmal war doch etwas anders…

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Cork ist busy
Cork ist busy (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



Intro und Reisebericht

Die Stadt ist groß – für irische Verhältnisse. Mit 222000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Irlands. Der Verkehr beim hereinfahren, herum fahren oder hindurch fahren ist entsprechend hektisch. Kein Spass.

Statue am River Lee
Statue am River Lee (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Und die Stadt ist weitestgehend modern. Breite Straßen, große Kaufhäuser, viele Menschen, viel Hektik, viel Lärm, viel Verkehr.

Und das waren meine vorherrschenden Eindrücke beim ersten Besuch und beim zweiten auch: Viel Lärm – um Nichts…?

Am Flussufer in Cork
Am Flussufer in Cork (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Aber unsere ersten zwei Besuche waren auch sehr kurz ausgefallen und damit hatten wir der Stadt wahrscheinlich keine echte Chance gegeben. Das wollten wir diesmal besser machen.

Während wir die letzten Male mit dem PKW in die Stadt hineingefahren sind, wollte ich das diesmal mit dem Wohnmobil nicht wiederholen.

Blick von der Cathedral zum Elizabeth Fort
Blick von der Cathedral zum Elizabeth Fort (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Darum haben wir das große Gerät an einem großen Parkplatz am Rand der Stadt geparkt und sind mit dem bus hineingefahren – was für eine Wohltat!

Der Doppeldecker bringt uns zielgenau und völlig entspannt ins Zentrum. Das liegt übrigens auf einer Insel, die von zwei Armen des River Lee gebildet wird.

An der Grand Parade im Peace Park
An der Grand Parade im Peace Park (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Am nördlichen River Lee steigen wir aus, ganz in der Nähe des Opernhauses. Da wir unterschiedliche Vorstellungen von unserem Stadtbesuch haben, zieht meine Frau ihrer Wege und ich auch.

Die Saint Patrick Street ist eine große, breite Einkaufsstraße mit vielen großen Kaufhäusern und sie führt tief in die Zentrumsinsel hinein. Laut, hektisch, trubelig, eigentlich nicht mein Ding.

Blick zum Peace Park
Blick zum Peace Park (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Aber irgendwie auch interessant, denn die Menschen sind an diesem schönen, warmen Tag sehr positiv entspannt unterwegs. Ich ziehe an dem bunten Leben vorbei, an bunten Fassaden und an Fassaden, die schon bessere Zeiten gesehen haben. Es gibt ein paar historische Gebäude, aber die meisten sind modern – und damit leider nicht unbedingt schön.

Im English Market
Im English Market (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Ein Stück weiter, an der Grand Parade stürze ich mich in den English Markt. Der Überdachte Markt aus Viktorianischer Zeit gehört sicher zu den wichtigeren Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Ganz zu Recht, wie ich meine. Es macht Spaß durch die Stände mit ihren Spezialitäten zu bummeln, einen Kaffe zu schlürfen und den Leuten beim Einkaufen zuzusehen.

Im English Market
Im English Market (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Auf der Rückseite wird es klein: Kleine Innenstadt-Gassen, denen ich eine Weile folge, bis ich am südlichen River Lee ankomme: Die Grand Parade macht hier einen Bogen am Ufer. Es gibt schöne Plätze mit Bänken und mehrere kleine Brücken, die über den Fluß führen.

Am River Lee
Am River Lee (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Eine davon führt mich in Richtung der Saint Fin Barre`s Cathedral, deren hohe Türme schon von weitem zu sehen ist.

Das ist übrigens nicht die Kathedrale mit bunten Häusern davor, die du auf ganz vielen Fotos in den sozialen Medien findest. Letztere steht in Cobh, dem Hafen von Cork. Wir sind hier nicht am Meer, sondern in der Innenstadt, am Fluss Lee.

Am Elizabeth Fort
Am Elizabeth Fort (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Neben der Kathedrale steht das Elizabeth Fort trutzig auf einer Anhöhe. Das Fort stammt aus dem 17. Jahrhundert und blickte von aussen auf die Mauern der mittelalterlichen Stadt.

Die Mauern sind mittlerweile verschwunden, die mittelalterliche Stadt auch, aber das große Fort steht noch und kann besichtigt werden. Ebenso wie die Kathedrale, die aber leider gerade geschlossen war, als ich kam.

Saint Fin Barre`s Cathedral
Saint Fin Barre`s Cathedral (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Dafür habe ich ich in dem netten Garten der Kathedrale ein bisschen umgesehen und bin dann am Flussufer eine Weile weiter spaziert. Idyllisch!

Es gibt grüne Inseln inmitten der großen Stadt und immer wieder hübsche Ecken zu entdecken.

An der Holy Trinity Church
An der Holy Trinity Church (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


An der schönen Holy Trinity Church vorbei geht es wieder auf die Insel und die Gassen der Altstadt zurück zur Busstation.

Meine Frau hat ihren Cork-Aufenthalt diesmal genossen – und ich auch.

Wall-Art in Cork
Wall-Art in Cork (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)




Hilfreiche Links zur Reiseplanung

Hier habe ich noch ein paar sehr schöne Tipps für dich, wenn du dich weiter zu Irland oder Nordirland einlesen möchtest, oder auch nach einer entsprechenden Geschenk-Idee für Freunde oder Verwandte suchst. Dies sind Empfehlungs-Links für Produkte bei Amazon – siehe auch Transparenz.


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Unterwegs in Irland: Das Große Reisebuch (Kunth unterwegs).

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Vielen Dank für deine Unterstützung dieses kleinen Reiseblogs – und viel Spaß beim Lesen!

Graffiti in der City
Graffiti in der City (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



Fazit

Es lohnt sich das Auto am Stadtrand auf einem Park&Ride Parkplatz abzustellen und mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren. So spart man sich den Stress des Stadtverkehrs und der Parkplatzsuche in der Innenstadt.

Im Park der Saint Fin Barre`s Cathedral
Im Park der Saint Fin Barre`s Cathedral (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



Die Innenstadt hat mehrere Gesichter: Es gibt die trubeligen Kaufhaus-Straßen und es gibt die kleinen Gassen ohne Verkehr.

Der English Market ist ein Must-See, aber auch das Ufer des südlichen River Lee hat mir gut gefallen. Erkunde die Stadt einfach nach deinem Geschmack. Alle infos zu Sehenswürdigkeiten findest du hier: https://www.corkcity.ie/en/things-to-do/attractions/.

Bunte Häuser in der City
Bunte Häuser in der City (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



Wichtig ist es, genug Zeit mitzubringen. Ein paar Stunden sind Minimum, ein ganzer Tag verstreicht auch schnell.  Uns hat die Stadt mit Zeit und Ruhe gut gefallen, weil man einfach die Ecken entdecken kann, die einem zusagen.


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Kommen bald…

Bildnachweis Titelbild: Am River Lee mit Blick auf die Kathedrale von Cork (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)

Uli Verfasst von:

Hallo und schön, dass du hier bist! Wir (meine Familie und ich) haben unseren Zweitwohnsitz in Irland und haben dort mehrere Jahre lang eine Motorradvermietung betrieben. In der Zeit ist dieser Blog entstanden, zunächst nur mit Artikeln über Irland. Inzwischen wächst er immer weiter: Wales, Schottland, England, Frankreich - und weitere europäische Länder werden folgen. Was mir dabei besonders wichtig ist: Echte Informationen und Erfahrungen von echten Menschen, die wirklich an dem Ort gewesen sind. Mit ChatGPT, Perplexity oder der Google KI kannst du dir Listen von Sehenswürdigkeiten und Must-See-Places aufzeigen lassen - ist ja erstmal ok. Die Informationen kommen dann meist von den Seiten der Tourismusanbieter der jeweiligen Orte. Viele dieser Orte sind in der Realität aber vielleicht tatsächlich völlig überrannt, überfüllt oder sonst wie nervig. Andere, wirklich schöne Orte, werden gar nicht genannt, weil eine KI von der anderen kopiert. Und so werden Inhalte im Internet immer wieder wiederholt. Wir machen das hier anders: Ich sage dir wo wir selbst waren, welche unbekannteren Orte schön sind (auch ohne viel Marketing) und welche super bekannten Orte tatsächlich schön sind (trotz viel Marketing). Also echte Erfahrungen, von echten Menschen und ganz ohne KI. In diesem Sinne - viel Spaß beim Lesen! Dein Ulrich Knüppel-Gertberg