Irlands Wild Atlantic Way – Teil 10, Südwestküste von Baltimore bis Kinsale: Finale mit Druiden-Steinkreisen und einer tollen Hafenstadt

Wir nähern uns dem Ende der virtuellen Reise um den Wild Atlantic Way. Aber es könnte auch der Anfang sein, denn den WAW kann man natürlich auch von Süd nach Nord fahren! 

Auch die südliche Küste des WAW hat ihre schönen Seiten…

Bucht an der Südküste von County Cork
Bucht an der Südküste von County Cork (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Toe Head und das Knockdrum Stone Fort

Von Baltimore aus fährst Du über Loughine nach Toe Head. Die kleine Straße ist nett zu fahren und – ja ich wiederhole mich – die Küste ist schön! 

Über Castelhavn Cross geht es weiter nach Townshend. Dort folgst Du der kleinen R596 ein Stück nach Norden und siehst bald auf Deiner linken Seite die kleine Einfahrt zum Stone Fort. Dort musst Du parken und erreichst das Fort in wenigen Minuten über einen kleinen Fußweg. 

Empfehlungs-Link, siehe: Transparenz

Das gut erhaltene Ringfort wurde in den 30er Jahren archäologisch untersucht und später restauriert. Fundamente eines rechteckigen Gebäudes sind in seinem Inneren zu finden. Die hölzernen Bauwerke, in denen der örtliche Clan einst lebte sind längst zerfallen. 

Aber die 2 Meter dicke und kreisrunde  Schutzmauer mit ihren knapp 30 Metern Durchmesser, hat die Jahrtausende sehr gut überdauert.

Drombeg Stone Circle
Drombeg Stone Circle (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Glandore und der Drombeg Stone Circle

Es geht für ein kurzes Stück auf die N71, dann geht es gleich wieder rechts ab nach Glandore. Der winzige Hafen kuschelt sich in die äußerste Ecke der Bucht.

Du folgst der R597 noch ein Stück und achtest auf das Schild in Richtung Drombeg Stone Circle.

Der tausende Jahre alte Steinkreis liegt auf einem Hügel und ist phantastisch erhalten. Man kann sich gut vorstellen, dass hier mal keltische Druiden ihre uralten Rituale gefeiert haben. 

Empfehlungs-Link, siehe: Transparenz

Irland ist wahrlich das Land der Mythen und Geschichten und ein Land wo man viel Geschichte erleben kann. 

Du kannst weiter die kleinen Küstenstraßen entlang cruisen oder auf der N71 zügig nach Kinsale weiterfahren, je nachdem wieviel Zeit Du hast.

Charles Fort bei Kinsale
Charles Fort bei Kinsale (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Kinsale und das Charles Fort

In Kinsale erreichst Du dann den südlichen Ausgangspunkt, oder das Ziel des Wild Atlantic Way. Die hübsche Hafenstadt ist durchaus touristisch, bietet dadurch aber auch gute Übernachtungsmöglichkeiten, Pubs und Restaurants für eine gemütlichen Abend.

Vor der weiten Bucht des Hafens, macht sich das trutzige Charles Fort am Ufer breit. Das Fort wurde im 17. Jahrhundert erbaut und seine mit Kanonen bestückte Bastion schützte den Hafen, der für Handel und Marine von strategischer Bedeutung war.

Kinsale
Kinsale (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)

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Zusammenfassung zum Wild Atlantic Way

Über 2500 Kilometer erstreckt sich Deine Motorradreise entlang des Wild Atlantic Way vom äussersten Norden Irlands, bis nach Kinsale im Süden. 

Über 2500 Kilometer ziehen viele Hügel, Felsen, Berge, Sandstrände, Leuchttürme, Castles, Klöster, Cottages, bunte Städtchen, Romantische Buchten und wilde Klippen, Fischerboote und Segelschiffe, Möwen und Schafe – sehr viele Schafe an Dir vorbei – oder vielmehr: Du ziehst an ihnen vorbei. 

In den 10 Folgen dieser kleinen Artikelreihe zum Wild Atlantic Way hast Du Dir schon einen ersten kleinen Eindruck davon machen können, was Dich in Irland erwartet. 

Was kommt nun? Selbst erleben!

Wir sehen uns in Irland! 

Empfehlungs-Link, siehe: Transparenz



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Bildnachweis Titelbild: Bucht und Hafen von Kinsale, Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg (www.irland-insider.dewww.ireland-insider.com)

Uli Verfasst von:

Hallo und schön, dass du hier bist! Wir (meine Familie und ich) haben unseren Zweitwohnsitz in Irland und haben dort mehrere Jahre lang eine Motorradvermietung betrieben. In der Zeit ist dieser Blog entstanden, zunächst nur mit Artikeln über Irland. Inzwischen wächst er immer weiter: Wales, Schottland, England, Frankreich und weitere europäische Länder werden folgen. Was mir dabei besonders wichtig ist: Echte Informationen und Erfahrungen von echten Menschen, die wirklich an dem Ort gewesen sind. Mit ChatGPT, Perplexity oder der Google KI kannst du dir Listen von Sehenswürdigkeiten und Must-See-Places aufzeigen lassen - ist ja erstmal ok. Die Informationen kommen dann meist von den Seiten der Tourismusanbieter der jeweiligen Orte. Viele dieser Orte sind dann aber tatsächlich völlig überrannt, überfüllt oder sonst wie nervig. Andere, wirklich schöne Orte, werden gar nicht genannt. Wir machen das hier anders: Ich sage dir wo wir waren, welche unbekannteren Orte schön sind (auch ohne viel Marketing) und welche super bekannten Orte tatsächlich schön sind (trotz viel Marketing). Und ich werde nicht einen "Must-See-Place" in schillernden Farben bewerben, wenn er gar nicht toll war. In diesem Sinne - viel Spaß beim Lesen! Dein Ulrich Knüppel-Gertberg