Wandern mit Hund in Irland – alle Infos für die Reise

Last updated on 5. Februar 2024

„Der Gesundheits-Tipp: Gehe mit deinem Hund spazieren -egal, ob du einen hast – oder nicht!“.

Tatsächlich fällt es den meisten Leuten leichter sich zu bewegen, wenn sie einen Hund haben und echte Hundefreunde würden niemals ohne ihren Hund wandern gehen – warum auch?

Mann und Hund am Strand
Mann und Hund am Strand (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Einführung

Wir hatten früher zwei Hunde, die uns immer beim Wandern begleitet haben. Unsere Tochter hat heute einen Hund, der sie überallhin begleitet – und natürlich auch zum Wandern (siehe Titelbild).

Und vor zwei Tagen haben wir (Eltern) auch nochmal einen süßen Puppy bekommen, der jetzt noch viel zu klein ist zum Wandern – aber das kommt noch…

Wo gehen wir wandern? In Irland natürlich!

Wir haben unseren Zweitwohnsitz am Südrand der Wicklow Mountains, wo wir in den Sommermonaten eine Motorradvermietung betreiben (siehe www.easycruiser.tours).
Wir bieten auch Gästezimmer an, für Motorradfahrer und für Wanderer, denn der Wicklow Way, Irlands ältester Fernwanderweg, liegt praktisch vor unserer Haustür.

Zu unserer Übernachtungsseite bitte hier klicken. Meinen Artikel zum Wicklow Way findest du hier.

Wo liegen die Wicklow Mountains? Der wunderschöne Gebirgsrücken beginnt im Süden von Dublin und erstreckt sich von dort weiter in Richtung Süden, immer parallel zur Küste.

Irland bietet neben dem Wicklow Mountain National Park noch viele weitere traumhafte Wandermöglichkeiten. Zu den bekannteren gehören neben dem Wicklow Way auch der Dingle Way, der Beara Way und der Kerry Way.

Über 40 mehrtägige Fernwanderwege gibt es in Irland und darüber hinaus noch viele viele Möglichkeiten für schöne Tageswanderungen.

Aber wie geht das nun mit Hund? Darauf werden wir in diesem Artikel näher eingehen:

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Einreise mit Hund nach Irland

Beginnen wir mal mit der Anreise: Da gibt es mal grundsätzlich drei Möglichkeiten:

1. Anreise mit der Autofähre über Frankreich

Du kannst mit dem eigenen Auto mit der Übernacht-Fähre von Cherbourg in Westfrankreich aus nach Rosslare oder Dublin fahren. Dabei übernachtest du in einer Kabine (die Liegesessel kann ich nicht empfehlen).

Bei Stenaline auf der Stena Horizon, Cherbourg-Rosslare, (www.stenaline.de) gibt es eine Kabine, wo du deinen Hund mitnehmen kannst, aber die ist häufig ausgebucht. Ansonsten schlafen die Hunde in einem Kennel, der an das Deck anschließt. Jeder Hund hat dort eine kleine Gitterbox (mit Wasser und Futter), die Tür ist mit einem Nummernschloss gesichert und die Hundebesitzer bekommen den Code und haben jederzeit Zugang zum Kennel.

Der Spaziergang an Deck ist (mit Leine) jederzeit erlaubt, das evtl. anfallende Geschäft musst du natürlich entfernen und saubermachen (Tüten und Papier mitbringen). Update: Seit 2023 operiert ein zweites Schiff auf dieser Linie, die Stena Vision. Sie ist deutlich größer als die Stena Horizon und hat mehrere Kabinen, in die Hunde mitgenommen werden können!

Theoretisch kann der Hund die Nacht auch im Auto verbringen. Du hast aber während der Überfahrt keinen Zugang zum Auto-Deck! Züchter machen das mit belüfteten Transportern, wo die Hunde sich im Laderaum bewegen können, aber für Privatleute mit normalen PKWs finde ich das keine gute Lösung, denn die meisten Hunde sind von der fremden Umgebung und dem Schaukeln meist schon „beeindruckt“ und dann ist die Anwesenheit der Familie sehr beruhigend.

Südküste von Beara
Südküste von Beara (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)

Bei Irisch Ferries (www.irishferries.com) gibt es zwei Schiffe auf der Strecke Cherbourg-Dublin, die Ulysses und die WB Yeats. Beide Schiffe sind ebenfalls mit Hundekennels ausgestattet.

Die Strecke über Cherbourg bietet sich für alle an, die aus dem südlichen Deutschland, oder dem Alpenraum kommen. Die Autobahnen im Norden Frankreichs kosten zwar etwa 70€ an Maut (pro Weg), sind aber in der Regel sehr gut zu fahren mit wenig Verkehr. Auf Strecke bewegst du dich innerhalb des EU-Raumes, was die Formalitäten sehr schnell und einfach macht (Irland ist auch in der EU).

2. Anreise mit der Autofähre über England

Du kannst auch über England nach Irland einreisen. Das kann Sinn machen, wenn du aus dem nördlichen Deutschland anreist, dann ist Cherbourg ein großer Umweg.

Der Vorteil ist: Die Überfahrten sind vergleichsweise kurz, auch für den Vierbeiner. Nachteile: Der Verkehr im südlichen und mittleren England ist durchaus vergleichbar mit deutsch Ballungsräumen, also kein Spass. Auch gehört England nicht mehr zur EU und seit dem Brexit kommt es bei der Einreise nach England gerne zu langen Wartezeiten.

Die schnellste Verbindung nach England ist der Eurotunnel. Du fährst mit dem Auto in einen Eisenbahnwagon, der Zug fährt etwa 40 Minuten und dann fährst du wieder heraus – super einfach!

Die Fähren von Calais nach Dover benötigen etwa 2,5 Stunden, der Hund bleibt dabei meist im Auto. erkundige dich bei deiner Fährgesellschaft, ob du deinen Hund mit an Deck nehmen kannst, aber sicher ist das nicht.

Von England nach Irland gibt es mehrere Fährstrecken, die je ca. 3,5-4,5 Stunden dauern:
Pembroke.Rosslare: Überfahrt mit Irish Ferries (www.irishferries.de)
Fishguard-Rosslare: Überfahrt mit Stenaline (www.stenaline.de)
Holyhead-Dublin: Überfahrt mit Irish Ferries oder Stenaline.

In allen Fällen und auf allen Strecken wird empfohlen das Haustier /den Hund rechtzeitig im Voraus bei der Fährgesellschaft anzumelden.

Eigen-Werbung für Easycruiser.tours
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3. Anreise mit dem Flugzeug über Dublin

Es gibt viele günstige Flüge von Deutschland nach Irland. Du solltest allerdings lang im Voraus buchen, sonst wird es nicht mehr so günstig. Auf den Seiten der Fluggesellschaften findet man folgende Informationen:

Ryanair nimmt leider keine Tiere mit.

Lufthansa (www.lufthansa.de) erlaubt Hunde bis 8kg als „Handgepäck“ in der Kabine, schwerere Hunde werden mit einer Transportboxen im Frachtraum mitgenommen. Da der Flug nur etwa 2 Stunden dauert, ist dies die kürzestmögliche Reisezeit für deinen Hund.

Bei Eurowings (www.eurowings.de) sind nur Hunde bis 8kg in der Kabine erlaubt.

Aer Lingus (www.aerlingus.com) nimmt Hunde in einer Transportboxen im Laderaum mit. Die Buchung erfolgt über eine Agentur namens IAG Cargo (www.iagcargo.com).

Wenn du eine andere Fluglinie wählst, findest du die Reisebestimmungen für Haustiere meist über die Suchmaske oder im FAQ (Frage-Antwort) Teil der homepage.

In der Praxis kam allerdings folgende Überraschung auf: Beim Versuch einen Flug mit Hund von Deutschland nach Irland zu buchen, war das weder bei KLM, noch bei Air France, noch bei Lufthansa möglich. Rätselhafterweise waren alle Flüge bis weit in die Zukunft ausgebucht.

Der Support bei Lufthansa wusste damit auch erstmal nichts anzufangen und musste sich erst intern erkundigen. Nach einer Weile kam er mit der Information zurück, daß angeblich keine Fluggesellschaft Hunde nach Irland mitnehmen darf, was wohl noch ein altes englisches Gesetz sein soll (Verhütung von Tollwut). Das steht allerdings nicht auf den Websites der Fluggesellschaften.

Erkundige dich also am Besten vorab bei der Fluggesellschaft deiner Wahl, ob sie Hunde mitnehmen. Im Zweifelsfall ist die Autofahrt mit Fähre sonst das Mittel der Wahl.

Schafe am Silver Strand in Donegal
Schafe am Silver Strand in Donegal (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



4. Papiere und Impfungen

Du solltest dich rechtzeitig vor Reiseantritt um alle Formalitäten für deine Reise mit Hund kümmern. Welche das sind, verrate ich dir hier:

Reisen mit Hund innerhalb der EU

Wenn du von Deutschland nach Irland fliegst, oder von Deutschland über Frankreich nach irland mit der Autofähre anreist, bewegst du dich komplett innerhalb der EU. Dort gelten überall die Reisebestimmungen der EU, die du auf der homepage des Deutschen Auwärtigen Amtes nachlesen kannst (www.auswärtiges-amt.de) oder auf der Seite der deutschen Botschaft in Dublin.

Demnach benötigt dein Hund einen EU-Heimtierausweis, einen Microchip und eine Tollwut-Impfung, Der Hund sollte über drei Monate alt sein und mit der gleichen Begleitperson ein- und ausreisen. Die Erstimpfung muss muss mindestens 21 Tage alt sein und Wiederholungsimpfungen müssen noch gültig sein.

Außerdem muss der Hund 24-120 Stunden vor Einreise mit einem Praziquantel enthaltenden Mittel gegen Bandwürmer behandelt sein. Der Tierarzt hilft dir mit allen diesen Anforderungen.

Alle Papiere und Nachweise werden vor der Fähre bzw. Am Flughafen kontrolliert und der Chip wird auch ausgelesen.

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Reisen über Großbritannien (nicht mehr EU):

Bei allen Fahrten über England, Wales, Schottland oder Nordirland verlässt du die EU. Die relevantenEinreiseinformationen findest du auf der website der englischen Regierung (www.gov.uk/bring-pet-to-great-britain).

Auch hier benötigst dein Hund einen Heimtierausweis, aktuelle Impfungen gegen Tollwut, und eine aktuelle Behandlung gegen Bandwürmer.

Du darfst außerdem nur über vorgesehene Transitrouten reisen, da sind Calais-Dover und die Fähren nach Irland aber mit eingeschlossen.

Weiter musst du eine Declaration ausfüllen, dass du den Hund nicht innerhalb Großbritanniens verkaufst. Das Formblatt findest du auch auf der o.a. Seite der Regierung.

5. Weitere Tips zur Anreise

Kümmere dich um die Buchungen der Fähren oder des Fluges sehr rechtzeitig. Sprich auch mit deinem Tierarzt nochmal alle notwendigen Papiere und Impfungen durch. Das solltest du mehrere Monate vor der Reise tun, damit ggf. Ausstehende Impfungen noch zeitgerecht erfolgen können.

Wenn dein Hund die Fährüberfahrt im Auto verbringt, mache dir rechtzeitig Gedanken über eine ausreichend große Transportkiste für den Kofferraum. Natürlich musst du mindestens zwei Fenster während der Fährfahrt einen Spalt offen lassen, damit genügend Luft hineinkommt.

Vor der Fährfahrt solltest du deinen Hund nur minimal füttern, denn auch Hunden kann bei Schiffsbewegung schlecht werden. Wasser sollte immer ausreichend zur Verfügung stehen, auch in der Box. Für das eventuelle „Abwasser“ sollte die Box mit Zeitungen, Pappe oder einfach saugfähigen Decken ausgestattet sein, die du nachher wechseln kannst.

Wenn der Kofferraum ich groß genug ist, kannst du diese vielleicht auf den Rücksitz stellen oder die Rückbank umklappen und so den Raum vergrößern. Angeschnallt auf dem Rücksitz mag für kurze Fahrten gut funktionieren, aber für längere Fahrten sollte der Hund auf jeden Fall ein mehr Bewegungsraum und Komfort haben.

Berge von Kerry
Berge von Kerry (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)


Es wird knapp mit dem sonstigen Gepäck? Eine Dachbox hilft da weiter, dann können dann die Wandersachen und sonstiges Gepäck hinein.

Denke auch daran reichlich Wasser und das gewohnte Futter mitzunehmen. Es gibt zwar Hundefutter auch unterwegs, aber vielleicht nicht das gleiche. Die Reise ist nicht der ideale Zeitpunkt für eine Futterumstellung.

Neben Leine und Geschirr oder Halsband, denke auch an ein Hundebett oder Decken, ein paar Spiel-und Kauzeuge für die langweilige Fahrt und mehrere Trink- und Futternäpfe.

Wenn die Reise mit der Nachtfähre ansteht, denke auch an mehrere Tüten und Reinigungstücher um gelegentliche „Hoppalas“ an Deck zu beseitigen. Nimm für dich selbst warme und winddichte Kleidung mit an Bord, damit du soviel Zeit wie möglich mit deinem Vierbeiner an Deck verbringen kannst.

Auch für den Flug brauchst du eine Transportbox, Leine und Halsband, etwas Futter, Futter Wasserschüssel, Unterlage und Reinigungsmittel für hinterher. Es gibt je nach Hundegröße vorgeschriebene Größen für die Transportbox – wähle eine Nummer größer!


Transport mit Hund in Irland – Eigenes Auto, Öffentliche Verkehrsmittel, Mietwagen

Wenn du mit dem eigenen Auto anreist, ist der weitere Transport ja auch geklärt. Anders sieht es aus, wenn du am Flughafen Dublin landest. Wie geht es jetzt weiter?

Am einfachsten kannst du einen Mietwagen buchen und die Transportbox sowie dein Gepäck dort hineinlassen – fertig!

Aber wie sieht das aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Kleine Hunde dürfen in der Regel im Dublin Bus mitfahren, wenn sie an der Leine sind und sich während der gesamten Fahrt auf dem Schoss des Besitzers befinden.

Bei Bus Eireann (www.buseitreann.ie), die durch das ganze Land fahren, sind nur Blinden- und Begleithunde mit Ausweis erlaubt. Das kann sich aber je nach Busgesellschaft auch unterscheiden. Ich würde daher immer empfehlen vorab die homepage der jeweiligen geplanten Busgesellschaft zu checken.

Ballinesker Beach
Ballinesker Beach (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



Im Zug (www.irishrail.ie), sind nur Blinden- und Begleithunde im Abteil erlaubt. Andere Hunde müssen im Guards Van mitreisen, der kein Passagierabteil ist und nicht in jedem Zug vorhanden ist. Da hilft nur vorab genau informieren und/oder den Service anrufen.

Im Dart, dem Nahverkehrszug von Dublin, sind Hund erlaubt, sofern sie an der Leine sind.

Insgesamt ist das Thema Öffentlicher Verkehr mit Hunden in Irland aber mühsam, so daß das eigene Auto oder der Mietwagen sicher die bessere Option sind.


Wie und wo kann man in Irland mit Hund wandern?

Auf fast allen Wanderwegen in Irland sind Hunde erlaubt, oft allerdings nur an der Leine. Das liegt zum Teil an Naturschutzgebieten, oder daran, daß der Forst die Bauern aus verständlichen Gründen keine wildernden Hunde haben möchten. In einem Land mit mehr Schafen als Einwohnern und Millionen kleiner Lämmer im Frühjahr, ist das aber auch verständlich.

Trotzdem sieht man immer wieder Hunde ohne Leine laufen – wenn dein Hund zuverlässig hört und du alleine auf dem Berg stehst, spricht wohl auch nichts dagegen. Wenn sich alle gut benehmen, wird auch viel geduldet. In der Nähe von Schafweiden oder anderen Tieren, würde ich zur Nerven-Schonung der Bauern den Hund immer an die Leine nehmen, vor allem, wenn es ein größerer Hund ist.

Das ist wichtiger als du denken magst, denn anders, als in Deutschland darf nicht jeder jeden Feldweg oder Waldweg nutzen – Privatland ist in Irland auch Privatland und darf nur betreten werden, wenn es der Eigentümer erlaubt. Das gilt auch für private Abschnitte von ausgewiesenen Wanderwegen!

Einige der Möglichkeiten findest du in meinem Blog – schau dich einfach mal in der Rubrik „Zu Fuß“ weiter um.

Ausblick am Ladies View im Killarney National Park
Ausblick am Ladies View im Killarney National Park (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



Eine sehr gute Übersicht von über 40 Fernwanderwegen in Irland findest du auch auf dem Blog von Tough Soles (www.toughsoles.ie). Ellie und Carl sind tatsächlich alle 40 Fernwanderwege gewandert und haben sehr lesenswerte Berichte dazu geschrieben. Sie haben auch schöne Wanderkarten zum download angelegt.

Du kannst natürlich auch Teilstrecken der Fernwanderwege als Tagesstrecken laufen und es gibt in vielen Regionen lokal noch viele weitere Wanderwege. Irland ist nach Countys (Grafschaften) organisiert. Wenn du dein County weißt, kannst du auf der jeweiligen Tourismus-Seite viele Informationen zu den lokalen Wandermöglichkeiten finden, für Wicklow zum Beispiel gibt es die Seite www.visitwicklow.ie.


Was sollte man beim Wandern mit Hund beachten

Bringe nicht nur eine kurze, sondern auch eine lange Leine mit! Eine ausfahrbare Flexy-Leine oder eine Schleppleine können sehr hilfreich sein. Ein gutes Brustgeschirr kann bequemer für den Hund sein, als ein Halsband, das gilt vor allem für kleine Hunde.

Denke an mehrere Wasserflaschen und faltbare Schüsseln für Wasser und Futter.

Es ist auch auf Wanderwegen eine gute Sache, die Hinterlassenschaften wegzumachen – Tüten mitbringen.

Das Geläuf kann felsig sein und er Hund kann sich wunde Pfoten laufen – eine kleine Hundeapotheke und Desinfektionsmittel dürfen beim Wandern mit dabei sein.

Eine leichte Decke zum Ablegen bei den Pausen beim Wandern ist auch sinnvoll, es kann ja auch mal nass-kalt sein.

Mizen Head Signal Station
Mizen Head Signal Station (Foto: Ulrich Knüppel-Gertberg)



Übernachten mit Hund in Irland

Hier solltest du dich auch vor Antritt der Reise rechtzeitig informieren und deine Unterkünfte sorgfältig aussuchen.

Während in den meisten Hotels und B&Bs kleine Hunde mit auf das Zimmergenommen werden dürfen, ist das bei größeren Hunden weniger selbstverständlich.

Schau vor der Buchung auf die Seiten deiner gewünschten Unterkunft und rufe im Zweifel vorher an. Die Iren telefonieren gerne und man kann fast alles besprechen. Oft geht es dann doch, auch wenn es eigentlich nicht geht…

Wir selbst bieten Gästezimmer am Wicklow Way nahe Tinahely an, sowie Abhol- und Bring-Services. Wanderer auf dem Wicklow Way können so bei uns ein bis drei Nächte übernachten, weil wir sie von der vorigen Station abholen und an der nächsten Station absetzen können.

Da wir selbst Hunde haben, sind Hunde bei uns nach Absprache erlaubt. Mehr Infos findest du auf unserer Website, www.the-view-accommodation.ie. Du kannst auch bei uns übernachten und Tageswanderungen in den Wicklow Mountains machen – einfach anfragen, wir helfen gerne!

Im Übrigen sind die Apps von Airbnb und Booking.com in Irland weit verbreitet. Die kannst du immer nutzen um passende Unterkünfte zu finden – und dann anzurufen um die Hundefrage zu besprechen.

Eigen-Werbung für Easycruiser.tours
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Fazit

Wenn du am Liebsten mit Hund wanderst und Irland erleben möchtest – das geht!

Irland hat traumhafte Landschaften und atemberaubende Küsten – also worauf wartest du noch?

Es gibt eine große Anzahl toller Wanderwege in Irland und die Anreise ist auch mit Hund möglich. Idealerweise nimmst du dein eigenes Auto mit, oder fliegst und nimmst einen Mietwagen.

Natürlich solltest du dich vorab über die Formalitäten der Anreise und der Einreise erkundigen, sowie über hundefreundliche Übernachtungsmöglichkeiten.

Aber mit ein bisschen Vorbereitung ist alles am Ende gar nicht so kompliziert. Ich hoffe, daß ich dir ein wenig weiterhelfen konnte – lies doch gerne noch ein paar meiner Artikel zum Wandern in Irland – und dann sehen wir uns auf der Grünen Insel!

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Bildnachweis Titelbild: Josephine Gertberg (www.easycruiser.tours, www.the-view-accommodation.ie)

Uli Verfasst von:

Hallo und schön, dass du hier bist! Irland ist interessant, vielseitig und landschaftlich traumhaft! Woher ich das weiß? Ich lebe und arbeite in Irland (Zweitwohnsitz) und habe die Insel intensiv und viele Male bereist. Vielleicht kann ich dich auch neugierig machen, auf die grüne Insel im Atlantik? Viel Spaß beim Lesen! Dein Ulrich Knüppel-Gertberg